Leo Lesepilot

Ideensammlung für den Einsatz von Leo Lesepilot im Ganztagsbereich von Grundschulen

Die Büchereizentrale hat einige Ideen zusammengestellt, wie die bei Grundschulkindern bekannte und beliebte Identifikationsfigur "Leo Lesepilot" mit wenig Aufwand auch für Aktivitäten im Ganztagsbereich eingesetzt werden kann. Die Anzahl der Aktionsideen ist bewusst umfassend, damit Kriterien wie Vorlieben oder Abneigungen des durchführenden Bibliothekspersonals bzgl. bestimmter Konzepte, Alter der Kinder, Zusammensetzung der Gruppe oder weitere Rahmenbedingungen bei der Auswahl der gewählten Aktionsidee berücksichtigt werden können.

Vor einer aktiven Beteiligung der Bibliothek im Ganztag stellen sich einige Fragen, die in Absprache mit dem Team und dem Bibliotheksträger geklärt werden sollten. Orientieren Sie sich bei Ihren Überlegungen und Planungen gerne an dem Dokument "Leo Lesepilot: Wie starte ich im Ganztagsbereich".

Hintergrundinformationen zum Recht auf Ganztag, notwendigen Überlegungen im Vorfeld und weitere Konzeptsammlungen für die Gestaltung von Angeboten finden Sie im Bereich "Fachinformationen".
 

Basteln & Malen

Ausmalvorlagen

Es stehen Leo Lesepilot-Ausmal-Vorlagen zum Download bereit.

Besonderes Highlight:
Lassen Sie die Kinder die Bilder mit Neonstiften ausmalen und setzen Sie dann einen Schwarzlicht-Strahler ein.


Weiterührende Informationen und Aktionsideen zum Thema Schwarzlicht finden Sie in den Bereichen "Bibliothek und Medien" und "Sonstiges".

 

Fanartikel basteln

Das nächste Sport-Großevent in Form von Fußball-EM oder WM steht vor der Tür?
Nutzen Sie Material wie Tonpapier, Karton, Farbe, Schablonen etc., um den Kindern an drei Stationen anzubieten, Wimpel, Medaillen und Rasseln zu basteln. (Quelle, S. 87)

 

Leo Lesepilot-Girlande

Lassen Sie die Kinder den Bereich, in dem die AG in Bibliothek oder Schule stattfindet, gestalten. Nutzen Sie hierfür die Vorlagen für die Leo Lesepilot-Girlande (sitzender Leo, hängender Leo).

 

Leo Lesepilot Flugwettbewerbe mit Papierfliegern

Basteln Sie mit den Kindern Leo Lesepilot-Papierflieger. Die Kinder können ihre Papierflieger individualisieren, in dem sie ihren Flieger bemalen, alternativ können sie auch kleine Leo Lesepilot-Bilder auf die Papierflieger kleben. Sind alle Papierflieger gebastelt, können Sie einen Papierflieger-Flugwettbewerb veranstalten. Hierzu können Sie in ein großes Stück Pappe mehrere Löcher in unterschiedlichen Größen schneiden. Nun können die Kinder mit etwas Abstand versuchen, ihren Papierflieger durch die Löcher fliegen zu lassen. Wie viele Punkte es für ein durchflogenes Loch gibt, hängt von der jeweiligen Größe des Lochs ab.

Alternativ können Sie einen Weitflug-Wettbewerb veranstalten. Hierfür benötigen Sie nur ausreichend Platz und eine Markierung, damit Sie die zurückgelegte Strecke möglichst einfach ermitteln können.

Nutzen Sie gerne unsere Leo Lesepilot-Vorlagen:

 

Upcycling

Alte Joghurtbecher, Flaschen, Dosen und Getränkekartons eignen sich perfekt für kleine Upcycling-Projekte. Auch ausgesonderte Bücher lassen sich sehr gut weiternutzen. Die Seiten können gefaltet werden, z. B. Bücherigel, Prinzessin oder Huhn. Alternativ können die Kinder einzelne Seiten auch zerschneiden und Girlanden basteln oder Marmeladengläser mit den Ausschnitten für  Windlichter bekleben.

 

Bewegungsspiele

Auf den Baumstamm

Nutzen Sie bei einer Outdoor-Veranstaltung einen Baumstamm, auf den sich alle Kinder stellen sollen. Nun wird sortiert: Die Kinder können sich nach Größe aufstellen, alphabetisch nach Vornamen, nach Geburtsmonat... Der Baumstamm darf während des Sortierens nicht verlassen werden. Das funktioniert nur, wenn die Kinder als Team agieren und miteinander und nicht gegeneinander arbeiten.

Sollten mehrere geeignete Baumstämme verfügbar sein, können die Kinder in mehreren Teams gegeneinander antreten.

 

Auf die Wörter, fertig, los!

Gehen Sie mit den Kindern nach draußen und teilen die Kinder in zwei Gruppen auf. Die Teams erhalten (gleiche) Wörter aus einer Geschichte; wird eines der Worte genannt, darf jeweils ein Kind aus jeder Mannschaft loslaufen, ein Hindernis umrunden und zu seinem Team zurückkehren. Das Team, das zuerst wieder vollständig ist, hat diese Runde gewonnen. Vor Beginn des eigentlichen Spiels sollte die Geschichte einmal vollständig und ohne Unterbrechung vorgelesen werden, damit die Kinder den Inhalt erfassen. Nun beginnt das Spiel. Die Geschichte kann von der Spielleitung oder einem Kind vorgelesen werden. Bei Nennung eines Stichworts läuft je ein Kind pro Team los, die Geschichte wird erst weitergelesen, wenn beide Kinder zum Team zurückgekehrt sind.

Grundlage könnte die Geschichte "Wie Leo zum Lesepiloten" wurde, die Stichwörter dann bspw.:

  • Autos
  • Zauberkunststücke
  • Oh- und Ah-Rufe
  • Taube
  • Spiele
  • Papierflieger
  • Lesepilot
  • ...

Die Auswahl der Worte sollte so getroffen werden, dass genügend Zeit zum Zuhören bleibt. (Quelle, S. 101)

 

Corn Hole

Corn Hole - auch Bean Bag oder Sackloch genannt - ist ein Freizeitspiel, bei dem mehrere Spieler in zwei Teams mit Granulat gefüllte kleine Säckchen auf eine angehobene Plattform mit einem Loch werfen. Landet das Säckchen auf der Plattform oder fällt sogar in das Loch, gibt es Punkte. Das Team, das am Ende die meisten Punkte erzielt hat, hat die Runde gewonnen.

 

Crossboule

Crossboule ist eine Variante von Boule oder Boccia. Gespielt wird nicht mit schweren Metallkugeln, sondern mit weichen Stoffsäckchen, die mit Granulat befüllt sind. Daher kann das Spiel unfallfrei auch in der Schule oder Bibliothek gespielt werden, wenn es keine Möglichkeit gibt, das Spiel nach draußen zu verlegen.
Für die Nutzung im Ganztagsbereich kann man die Gruppe in zwei Teams aufteilen. Zunächst wird das Zielsäckchen geworfen, dann versuchen die Teams abwechselnd, ihre Säckchen möglichst dicht ans das Ziel-Säckchen heranzuwerfen. Je nach Position der Säckchen werden Punkte vergeben. Gewonnen hat das Team, das als erstes eine bestimmte Anzahl von Punkten erreicht.

 

Geschichtenfuß

Teilen Sie die Gruppe in einzelne Teams auf. Pro Team benötigen Sie:

  • Papierstreifen mit einzelnen Worten (doppelseitig beschrieben)
  • einen Gymnastik- / oder Hula-Hoop-Reifen (oder eine Schnur, mit der Sie einen Kreis legen können)
  • ein großes Blatt Papier
  • einen Stift

Markieren Sie eine Startlinie und platzieren Sie die Reifen so, dass die Entfernung von der Ziellinie zum Team-Reifen für alle Teams etwa gleich ist. Platzieren Sie pro Reifen so viele Papierstreifen mit jeweils einem Wort im Reifen, dass das Team am Ende eine ausreichende Anzahl von Wörtern hat, um eine Geschichte entwickeln zu können. Direkt beim der Ziellinie werden pro Team ein großes Blatt Papier und ein Stift platziert.

Die Kinder ziehen Schuhe und Socken aus und stellen sich teamweise hintereinander auf. Auf ein Signal läuft jeweils das erste Kind zum Team-Reifen und versucht einen der Papierstreifen mit den Füßen zu greifen. Mit dem Papierstreifen zwischen den Zehen läuft das Kind zum Team zurück, legt den Papierstreifen dort ab. Nun greift es - ebenfalls mit den Zehen - den Stift und versucht, das Wort nachzuschreiben, hierbei darf ein weiteres Kind unterstützen und das Papier festhalten. Hat das Kind den Stift abgelegt und sich wieder hinter seinen Teammitgliedern angestellt, darf das zweite Kind starten.

Welches Team schafft es zuerst, alle Papierschnipsel einzusammeln? Können die Kinder ihre Begriffe auf dem Papier nachher lesen? Welche Geschichten lassen sich aus den einzelnen Wörtern entwickeln? (Quelle, S. 23)

 

Leos Schwarzlicht-Challenge

Es handelt sich bei der Aktionsidee um eine abgewandelte Variante des bekannten "Tic-Tac-Toe"-Spiels.

Für unser Spiel benötigen Sie folgendes Material:

Vorbereitung:
Kleben Sie das fluoreszierende Tape kreuzförmig auf den Boden, sodass die gewünschte Anzahl an Spielfelder entsteht. Markieren Sie zusätzlich noch Linien, bei der die Team starten können. Legen Sie 9 Knicklichter in zwei verschiedenen Farben und 6 Verbindungsstücke für jedes Spielfeld bereit (bspw. 3 pinke Knicklichter, sowie 6 gelbe, die man mit Verbindungsstücken zu drei Kreisen formt). Treffen Sie Vorbereitungen, damit Sie den Veranstaltungsraum / -bereich abdunkeln können. Achten Sie darauf, dass sich keine Stolperfallen in den Laufwegen befinden und sich die Kinder (auch mit Hilfe der Schwarzlicht-Quelle) im Raum orientieren können.

Ablauf:
Wenn Sie mit der Veranstaltung starten, lesen Sie zur Einführung die Geschichte "Leo und das geheimnisvolle Leuchtfeld" vor. Die Botschaft ist nun klar: Leo muss geholfen werden!
Teilen Sie daher die Gruppe in Teams auf (pro Spielfeld zwei Teams). Aktivieren Sie die Knicklichter durch Knicken bzw. Verbinden von je zwei Knicklichtern zu einem Kreis und verteilen diese als Spielsteine an die Teams. Je ein Team "Strich" und "Kreis" bekommt ein Spielfeld zugewiesen. Die Kinder stellen sich in ihren Klein-Teams (ca. 5 Kinder) hintereinander an die Startlinie. Der Spielleiter gibt ein Signal, auf das jeweils das erste Kind mit einem Spielstein zum Spielfeld läuft und den Stein in eines der Felder platziert. Danach läuft es zurück und klatscht das nächste Teammitglied ab und das nächste Teammitglied startet mit seinem Spielstein. Sind drei Spielsteine pro Team platziert und kein Team hat drei Spielsteine in einer Reihe (horizontal, vertikal, diagonal), dürfen die Läufer:innen je einen Spielstein umsetzen, um eine Dreier-Reihe zu erzielen.

Regeln:

  • pro Laufrunde darf nur ein Spielstein gesetzt werden
  • Einmal gelegte Spielsteine dürfen erst umgelegt werden, wenn alle Spielsteine des Teams im Spielfeld platziert sind
  • Pro Feld darf nur ein Spielstein abgelegt werden

Spielende:
Das Spiel ist beendet, wenn ein Team drei Spielsteine in einer Reihe platzieren konnte.


Spielvariationen:

  • Turbo-Runde: Kinder müssen vor dem Loslaufen eine kleine Aufgaben erledigen (5 Hampelmänner).
  • Rückwärts-Runde: Die Kinder laufen rückwärts zum Spielfeld.
  • Seitwärts-Runde: Die Kinder laufen seitwärts zum Spielfeld.
  • Leo-Bonus: Die Kinder würfeln vor dem Loslaufen. Würfeln Sie eine 6, dürfen Sie zwei Spielsteine platzieren oder umsetzen.

 

Medienhelden-Ballon

Für diese Veranstaltung brauchen Sie nur Luftballons und Kärtchen, die Sie jeweils mit einem bekannten Kindertitel beschriften. Nehmen Sie am besten Titel, die nicht nur als Buch erschienen sind, damit sich auch Kinder aus lesefernen Familien beteiligen können ("Die Schule der magischen Tiere", ...). Pusten Sie im Vorfeld einen oder mehrere Ballons auf oder beteiligen Sie die Kinder an der Aufpust-Aktion. Für das Spiel selber zieht das erste Kind eine Karte und liest vor, was auf der Karte steht. Das Kind wirft den Ballon in die Luft und nennt ein bis zwei Charaktere oder Begriffe, die in der Geschichte auftauchen, bevor es den Ball wieder auffängt. Nun wirft das Kind den Ball zu einem anderen Kind, das wiederum zwei andere Figuren aus dem Buch benennt. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, können parallel mehrere Ballons rotieren. Fällt der Ballon auf die Erde oder den Kindern fallen keine Figuren mehr ein, wird eine Karte mit dem nächsten Titel aufgedeckt und das Spiel beginnt von vorne. (Quelle, S. 53)

Achten Sie bei der Auswahl der Titel auf den Karten darauf, dass in diesen eine ausreichende Anzahl an Charakteren und Begriffen vorkommt.

 

Medien-Stapel-Wettbewerb

Teilen Sie die Gruppe in mehrere Teams und stellen Sie jedem Team eine bunte Medienauswahl zur Verfügung (gleiche Anzahl pro Medieneinheit). Nun startet ein Staffelspiel. Von jedem Team läuft ein Kind mit einem Medium in die Mitte des Raum und beginnt einen Stapel. Ist das erste Kind wieder zurück, darf das nächste Kind mit dem nächsten Medium starten.

Dieses Spiel eignet sich zum Austoben, fördert die Geschicklichkeit und das vorausschauende Denken. Die Teams müssen sich auch intern gut abstimmen - macht es wirklich Sinn, den Stapel unten mit einer kleinen Click-Dose mit Toniefigur zu beginnen? Gewonnen hat am Ende das Team, das als erstes alle Medien sicher auf dem Stapel platziert hat.

 

Memory als Laufspiel für die Gruppe

Teilen Sie die Kinder in einzelne Teams auf, für je zwei Teams benötigen Sie ein Memory-Set (doppelseitig auf dickerem Papier ausgedruckt). Mischen Sie die Karten der einzelnen Gruppen gut durch und legen diese auf dem Boden aus.

Nun beginnt das Spiel: Pro Team startet immer ein Kind, das von einer Startlinie zum Gruppen-Spielfeld läuft. Das Kind darf zwei Karten umdrehen, findet es ein Pärchen, werden die Karten beiseite gelegt, ansonsten werden die Karten wieder umgedreht. Wenn das Kind wieder zurück zu seiner Gruppe gelaufen ist, darf es kommunizieren, welche Karten es an welchen Stellen aufgedeckt hat. Anschließen darf das nächste Kind starten. Das Team, das als erstes alle Pärchen gefunden hat, hat gewonnen.

Vorlagen:

 

Stopp-Tanz

Dieses bekannte Spiel eignet sich perfekt, wenn die Kinder Bewegungsdrang haben. Spielen Sie zielgruppengerechte Musik ab, die Kinder bewegen sich hierbei durch den Raum. Sobald die Musik pausiert, dürfen sich die Kinder nicht mehr bewegen und frieren in ihrer Bewegung ein. Stoppt ein Kind zu spät, wird es von dieser Runde ausgeschlossen. Gewonnen hat das letzte Kind, das am Ende noch übrig ist.

Sie können die Länge der Musik-Phasen vom "Zustand" der Kinder abhängig machen. Sind diese nach dem Schultag unruhig und zappelig, können Sie die Musik zu Beginn länger laufen lassen, damit die Kinder sich ein bisschen austoben können.

 

Stuhltanz (kooperative Variante)

Bei dieser Variante ist das klassische Spiel "Stuhltanz" so angepasst worden, dass die Spieler nicht gegeneinander, sondern miteinander spielen. Ordnen Sie Stühle in einem Oval an oder legen Sie Sitzkissen, Teppichfliesen oder Hula Hoop-Reifen aus, es sollte ein Kind mehr mitspielen, als Sitzgelegenheiten zur Verfügung stehen. Nun spielt die Musik, die Kinder bewegen sich durch den Raum. Stoppt die Musik, suchen sich die Kinder eine Sitzgelegenheit. Da diese nicht für alle Kinder reichen, wird es eng. Auf einem Stuhl oder Kissen, auf einer Teppichfliese oder in einem Hula Hoop-Reifen nehmen mehr als nur ein Kind Platz. Für die nächste Runde wird eine Sitzgelegenheit entfernt. So wird es bei gleichbleibender Kinderzahl auf den weniger werdenden Sitzgelegenheiten immer enger und der Spielspaß ist garantiert. Das Spiel endet, wenn nicht mehr alle Kinder auf die verbliebenen Sitzgelegenheiten passen.

 

Titel-Schnappschuss

Verteilen Sie im Raum Bildkarten (bspw. von Leo Lesepilot) oder Gegenstände auf dem Fußboden. Teilen Sie die Gruppe in Zweier-Teams auf. Die Zweier-Teams einigen sich auf ihre Rollen (Kamera-, Fotografen-Kind). Das Kamera-Kind schließt die Augen und lässt sich vom Fotografen-Kind blind von einer Bildkarte oder einem Gegenstand zu einem anderen führen. Ist das Ziel erreicht, drückt das Fotografen-Kind den Auslöser (leichte Berührung auf der Schulter). Das Kamera-Kind öffnet die Augen und versucht, sich das Motiv einzuprägen. Das Kamera-Kind schließt nun wieder die Augen und es geht zum nächsten Ziel. Haben alle Teams alle Motive besucht, gehts ans "Entwickeln": Das Kamera-Kind versucht die Bildkarten bzw. Gegenstände aufzuzählen, die es gesehen hat. An wie viele kann es sich erinnern?

Nach dem ersten Durchgang können die Motive auf dem Boden ausgetauscht und die Rollen getauscht werden. (Quelle, S. 31)

Das Kamera-Kind muss seinem Fotografen-Kind vertrauen können, dass es sicher blind durch den Raum geführt wird. Bei der Team-Bildung sollte dieser Aspekt im Hinterkopf behalten werden, das Spiel eignet sich zudem nicht für jede Kindergruppe.

 

Verstecken oder: Leo Lesepilot darf nicht gefunden werden

Bei dieser Variante des klassischen Spiels "Verstecken" wird eines der Kinder im Vorfeld zu Leo Lesepilot, bspw. durch Anstecken eines Leo Lesepilot-Buttons (Buttonvorlage). Ziel des Spiels ist es, dass Leo Lesepilot nicht oder erst sehr spät gefunden wird. Der Großteil der Kindergruppe spielt somit gemeinsam gegen das suchende Kind.

Das Spiel beginnt, in dem das suchende Kind anfängt, zu zählen und die Kinder ihre Verstecke suchen. Die Kindergruppe unterstützt Leo Lesepilot dabei, ein besonders gutes Versteck zu finden und verhindert auch, das Leo Lesepilot gefunden wird, bspw. dadurch, dass sich ein Kind "opfert", wenn das suchende Kind Leo Lesepilot zu nahe kommt. Die Gruppe hat gewonnen, wenn Leo Lesepilot nicht oder als letztes gefunden wird.

 

Wer findet am schnellsten?

Die Gruppe wird in mehrere Teams aufgeteilt (bspw. mit je 5 Kindern). Jedes Team erhält ein Aufgabenblatt, auf dem die Gegenstände abgebildet sind, die gefunden werden sollen. Das Ziel ist, die einzelnen Gegenstände auf dem vorgegebenen Gelände schnellstmöglich zu finden und zum Ablageort zu bringen. Welche der Gruppen hat als erste alle Gegenstände gefunden?

Das Spiel kann am besten draußen gespielt werden, es lässt sich aber auch in Bibliothek oder Schule oder auf dem Schulhof durchführen. Die Suchgegenstände müssen dann ggf. angepasst werden.

Vorbereitungen:

  • Bereich klar definieren, bspw. die Wiese und das anschließende Spielplatzgelände im Park
  • Suchgegenstände bestimmen, ggf. vorher erklären oder zeigen
    • Ahornblatt
    • Stein
    • Blume
    • Ein Zweig in Y-Form
    • Moos
    • Tannenzapfen
    • Baumrinde
    • ...

Beachten Sie die Aufsichtspflicht. Definieren Sie das zu durchsuchende Gebiet daher nicht zu groß / unübersichtlich. (Quelle)

 

Leo und die Zauberer

Vier Kinder (die "Zauberer") erhalten eine Kennzeichnung (ein Band, ein Trikot...) und verlassen den Raum für eine kurze Zeit. Während die Zauberer vor der Tür warten, bestimmt die Spielleitung ein Kind, das "Leo Lesepilot" ist. Die Zauberer werden wieder zurück in den Raum geholt und beginnen, die anderen Kinder zu fangen. Wurde ein Kind von einem Zauberer angetickt, bleibt es wie versteinert stehen und legt die Hände auf den Kopf und ruft "Leo Lesepilot, befreie mich!". Um das Kind zu befreien, muss Leo Lesepilot es kurz anticken, im Anschluss kann das befreite Kind wieder normal mitspielen.

Ziel der Zauberer ist also, Leo Lesepilot schnellstmöglich zu erkennen, Ziel der Kindergruppe ist, dass Leo Lesepilot möglichst lange unentdeckt bleibt.

Bibliothek & Medien

Kaufrausch oder Hinter den Kulissen

Wenn die AG in den Räumen der Bibliothek stattfindet, können Sie die Kinder in die Arbeitsvorgänge mit einbeziehen. Nach welchen Kriterien wird ein Buch ausgesucht? Wie gelangt das Buch ins Regal? Wie werden Bücher zurücksortiert? Und wie funktioniert das mit der Ausleihe?
Wenn die Möglichkeit besteht, können Sie nach einer kleinen Einführung gemeinsam mit den Kindern in einen Buchladen gehen. Die Kinder besprechen anhand der vorher besprochenen Erwerbungskriterien gemeinsam, welches Buch für die Bibliothek angeschafft werden soll und begleiten es dann auf seinem Weg bis ins Regal.

Diese Veranstaltung sollte auf mehrere Termine aufgeteilt werden.

 

Leos Schwarzlicht-Rallye

Bereiten Sie für Ihre Rallye mehrere Zettel mit Rätseln vor. Es kann durchaus eine sichtbare Überschrift geben ("Rätsel 1", ggf. Gruppenbezeichnung), damit die Zettel direkt als Spielmaterial erkannt und der richtigen Gruppe zugeordnet werden können. Das Rätsel selber können Sie dann mit einem UV-Stift auf dem Zettel ergänzen. Möchten Sie die Kinder in kleinere Gruppen aufteilen, sollten Sie bzgl. der Rätselfragen variieren bzw. die Reihenfolge der Fragen vertauschen. Zudem sollten Sie die Rätselfragen für die einzelnen Gruppen kennzeichnen, sodass deutlich wird, welche Gruppe das gefundene Rätsel lösen soll. So stellen Sie sicher, dass sich die Kindergruppen auf den gesamten Veranstaltungsbereich verteilen und sich nicht ballen. Ausgangspunkt für die Suche kann für alle Kinder ein Tipp in der Postkarte von Leo sein.
Durch die Frage können Orte oder Medienangebote gefunden werden, die Aktion lässt sich also grundsätzlich in Bibliothek, Schule oder auch draußen durchführen.

Zu Beginn der Veranstaltung können Sie die Post von Leo Lesepilot vorlesen. Nach dem Text können Sie erwähnen, dass Sie ungewöhnliche Stifte gefunden haben. Teilen Sie die Kinder in Gruppen auf und verteilen Sie an jede Gruppe einen Stift. Lassen Sie die Gruppen den Stift ausprobieren. Legen Sie zu diesem Zweck auch einige Blätter weißes Papier bereit. Die Kinder werden feststellen, dass man mit dem Stift unsichtbar schreiben / malen kann. Entdecken Sie auch die kleine Lampe und die Tatsache, dass sie Schrift sichtbar machen können?

 

Mögliche Rätselaufgaben:

  • Bibliothek
    • Findet Figuren, die Geschichten erzählen oder singen, wenn man sie auf die richtige Box stellt (Lösung: Tonie-Regal)
    • Findet den Ort, wo ihr Hilfe bekommt und es oft piept (Lösung: Ausleihtheke)
    • Findet den Ort, wo man auch Medien zurückgeben kann, wenn die Bibliothek geschlossen ist (Lösung: Außenrückgabe / Rückgabekasten)
    • ...
  • Schule
    • Findet den Ort, wo Dinge reinkommen, die man nicht mehr braucht (Lösung: Mülleimer)
    • Wo könnt ihr die Person finden, die helfen kann, wenn etwas kaputt gegangen ist (Lösung: Hausmeister-Büro)
    • Wo kann man spielen, wenn gerade kein Unterricht ist? (Lösung: Pausenhalle)
    • ...

Die Schwarzlichtlampen der UV-Stifte zeigen den Text auch bei normalem Tageslicht; der Veranstaltungsbereich muss nicht abgedunkelt werden.

 

Medien-Club

Nutzen Sie die AG-Termine um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen. Was lesen / hören / spielen sie gerne? Gibt es ein Buch, eine Buchreihe, einen Film oder ein Spiel, das mehrere Kinder kennen? Was gefällt daran? Haben die Kinder Lust, ein Buch gemeinsam zu lesen, damit sie im Anschluss darüber sprechen können?

Einen solchen Club können Sie auch mit dem "ÜBÜs Club der ungezähmten Lesewesen" der Büchereizentrale Niedersachsen kombinieren. In diesem Zusammenhang stehen diverse Ideen und Materialien zur Verfügung.

 

Nutzen Sie Ihren Bestand

In Ihrem Bestand haben Sie Medien zu allen Themen - also können Sie auch alles!
Nutzen Sie Ihren Bestand an Experimentierbüchern, um mit den Kindern einfache, aber spannende Experimente durchzuführen.
Sie haben einige Bücher über Zauberkunststücke im Bestand? Probieren Sie mit den Kindern aus, wie die Tricks funktionieren.
Nutzen Sie Medien, um Entspannungsübungen oder Gedankenreisen mit den Kindern durchzuführen.

Betrachten Sie Ihren Bestand mit neuen Augen und überlegen Sie, welche Formate auf dieser Grundlage denkbar sind.

Spiele, die gut in der Gruppe funktionieren

Die Werwölfe von Düsterwald oder: Wer ist Leo Lesepilot

Die Spielidee orientiert sich an einer einfachen Variante von "Die Werwölfe von Düsterwald".

Start:
Die Kinder bilden einen Kreis und stehen mit dem Rücken zur Mitte. Die Spielleitung schreitet den Kreis einige Male von innen ab und tippt einem Kind auf die Schulter. Dieses Kind ist nun Leo Lesepilot, das darf aber noch niemand wissen.

Spielphase 1:
Nun dürfen sich die Spieler umdrehen und die Spielleitung sagt: "Es wird nun dunkel und die Kinder legen sich schlafen". Die Kinder schließen die Augen und müssen diese auch geschlossen halten. Die Spielleitung spricht weiter: "Leo Lesepilot fliegt durch die Nacht und entscheidet, wer ihn heute auf seinem Flug durchs Leseland begleiten darf". Daraufhin erwacht Leo Lesepilot (er darf als einziges Kind die Augen öffnen) und deutet möglichst lautlos (Blickrichtung, Fingerzeig) auf ein Kind.

Spielphase 2:
Die Spielleitung startet den nächsten Spielabschnitt und sagt "Es wird Morgen und die Kinder erwachen". Die Kinder öffnen nun wieder ihre Augen. "Ein Kind fehlt allerdings", die Spielleitung deutet auf das Kind, das Leo Lesepilot ausgewählt hat, dieses Kind spielt in dieser Runde nicht mehr mit. Die anderen Kinder diskutieren nun und versuchen den Leo Lesepilot unter ihnen ausfindig zu machen. Die Entscheidung wird mehrheitlich getroffen: werden sich die Kinder nicht einig, wird abgestimmt und das Kind mit den meisten Stimmen scheidet aus. Wurde Leo Lesepilot nicht entdeckt, starten die verbliebenen Kinder in die nächste Runde.

Spielende:
Wenn Leo Lesepilot "enttarnt" wurde, endet diese Runde.
 

Buntes Quiz

Diese Aktion besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil entwickeln die Kinder in Kleingruppen Quizfragen, im zweiten Teil wird das Quiz gespielt.

Starten Sie die Aktion, in dem Sie im gemeinsam besprechen, welche Bestandteile ein Quiz hat (Fragen, Anzahl falscher Antworten, Anzahl Antworten insgesamt). Einigen Sie sich mit der Gruppe auf die Quizthemen, achten Sie hierbei auf eine bunte Themenauswahl, damit sich alle Kinder beteiligen können. Möglich sind bspw. Fragen zu Buchhelden, bekannten Geschichten, Sportarten, Tieren oder Schätzfragen.

Im ersten Schritt erhalten die Kinder Zugang zu Informationsquellen, also passenden Medien, lizenzierten Datenbanken oder dem Internet. Für diesen Schritt benötigen Sie also ggf. Technik in Teamanzahl. Haben die Kinder eine vereinbarte Anzahl interessanter Fakten zu den besprochenen Themen gefunden, erstellen sie ihre Quizkarten. Sie schreiben die Frage und die richtige sowie drei falsche Antworten auf die Vorderseite der Karte. Der Buchstabe der richtigen Antwort wird für den Quizmaster klein in der linken unteren Ecke platziert. Die Rückseiten ihrer Quizkarten sollte dann noch gestaltet werden, sodass im Quiz erkennbar ist, welche Karten von welchem Team entwickelt worden sind. Nun wird ein Quizmaster bestimmt, diese Rolle kann durchaus auch ein Kind übernehmen. Im nächsten Schritt wird gequizzt. Der Quizmaster liest die einzelnen Fragen und die Antworten laut und deutlich vor. Die Teams einigen sich teamintern auf ihre Antwort, das Team, das diese Karte entwickelt hat, ist für diese Runde gesperrt. Nachdem die anderen Teams ihre Antwort abgegeben haben, wird die Lösung verraten. Die Teams, deren Antwort richtig war, erhalten einen Punkt. Am Schluss kann das Sieger-Team entwickelt werden und ein kleiner Preis verliehen werden. (Quelle, S. 73).

Ggf. können für diese Aktionsidee auch mehrere AG-Termine angesetzt werden.

 

"Ich packe mit Leo meinen Papierflieger und nehme mit..."

Sie kennen mit Sicherheit das Spiel "Ich packe meinen Koffer und nehme mit..."? Das Gedächtnisspiel fördert kognitive Fähigkeiten, wie Merkfähigkeit, Konzentration, auditive Wahrnehmung und das strukturierte Denken. Das lässt sich gut auf Leo Lesepilot anwenden. "Ich packe mit Leo meinen Papierflieger und nehme mit...? Eine Tonie-Figur oder vielleicht Leos Oma?

Nutzen Sie das Spiel gerne, wenn Sie noch ein wenig Zeit übrig haben, behalten Sie aber im Hinterkopf, dass die Kinder bereits einen Schultag hinter sich haben und ggf. nicht mehr so konzentriert bei der Sache sein können.

 

Leo, ärgere dich nicht!

Der Klassiker "Mensch, ärgere dich nicht!" lässt sich relativ einfach nachbasteln. Unsere Vorlage besteht aus:

  • Karton als Grundlage für das Spielbrett
  • 28 Kreisen (Ø 2,5 cm) aus Papier in neutraler Farbe
  • jeweils 9 Kreise aus Papier in vier verschiedenen Farben (rot, grün, blau, gelb)
  • Aufschrift "Leo Lesepilot, ärgere dich nicht!" zur Dekoration des Spielfeldes
  • 16 Korken als Spielfiguren
  • Vorlagen für die Korken (Leo Lesepilot, Oma, Zauberer, Drache)

Sie können die Bastelaktion ein wenig vorbereiten und die Kinder das Spiel basteln lassen. Der Spielspaß im Anschluss ist garantiert.

 

Memory für zwei

Die Büchereizentrale stellt Leo Lesepilot-Memory-Karten zur Verfügung.

 

Memory als Laufspiel für die Gruppe

Teilen Sie die Kinder in einzelne Teams auf, halten Sie pro geplanter Gruppe zwei Memory-Karten-Sets vor (doppelseitig auf dickerem Papier ausgedruckt). Mischen Sie die Karten der einzelnen Gruppen gut durch und legen diese auf dem Boden aus.

Nun beginnt das Spiel: Pro Team startet immer ein Kind, das von einer Startlinie zum Gruppen-Spielfeld läuft. Das Kind darf zwei Karten umdrehen, findet es ein Pärchen, werden die Karten beiseite gelegt, ansonsten werden die Karten wieder umgedreht. Wenn das Kind wieder zurück zu seiner Gruppe gelaufen ist, darf das nächste Spiel starten. Das Team, das als erstes alle Pärchen gefunden hat, hat gewonnen.

Vorlagen:

 

Memory zum Hören

Gestalten Sie mit den Kindern ein Geräusche-Memory. Hier macht nicht nur das Spielen, sondern auch die Zusammenstellung der Pärchen Spaß. Als Behälter können Sie kleine Blechdosen, Streichholzschachten, kleine Film- oder Gewürzdosen verwenden. Es sollten auf jeden Fall Behälter verwendet werden, die sich öffnen lassen. Als Inhalt bietet sich alles an, was Geräusche macht:

  • Lebensmittel wie Nudeln, Reis oder trockene Hülsenfrüchte
  • Spielzeug wie Puzzleteile oder Lego-Steine
  • Naturmaterialien wie Bucheckern, Steinchen, Sand oder kleine Muscheln
  • ...

Sie können im Vorfeld der Aktion mit den Kindern besprechen, was sich als Inhalt eignet und wie die gewünschten Materialien beschafft werden können.
Im nächsten Schritt können die Kinder die Behälter dann befüllen (immer zwei Behälter mit dem gleichen Inhalt). Hierzu sollten Sie geeignete Materialien bereitstellen. Durchsichtige Behälter sollten einheitlich so beklebt werden, dass der Inhalt von außen nicht mehr erkannt werden kann. Hierzu eignet sich bspw. der Leo Lesepilot-Schriftzug oder das Leo Lesepilot-Grundschul-Logo.

Nun kann das Spielen dann losgehen. Mischen Sie die Behälter noch einmal gut durch und stellen diese dann in Reihen auf. Das Kind, das an der Reihe ist, darf zwei Behälter anfassen und schütteln. Sollte es ein Pärchen gefunden haben, ist es noch einmal dran.

Sollten die Kinder in kleinen Teams gearbeitet haben und insgesamt mehrere Memory-Sets mit unterschiedlichen Inhalten entstanden sein, könnte man die Kinder vor dem Spielen auch noch einmal durchmischen, sodass sie nicht mit dem "eigenen" Set spielen.

 

Memory zum Riechen

Sie können im Vorfeld der Aktion mit den Kindern besprechen, was sich als Inhalt eignet und wie die gewünschten Materialien beschafft werden können. Befüllen Sie dann mit den Kindern kleine Stoffsäckchen (oder Taschentücher, die im Anschluss zusammengebunden werden) mit duftenden Materialien:

  • Zitrusschalen
  • Gewürze
  • Kräuter
  • Kakaopulver
  • Knoblauch
  • Tannennadeln
  • Gras
  • ...

Nun kann das Spielen losgehen. Wer findet durch Schnuppern am Stoffsäckchen am schnellsten ein Pärchen?

 

Scharade

Stellen Sie einem Kind einen zielgruppengerechten Begriff zur Verfügung, dass es nachspielen soll. Die Begriffe können etwas mit der Bibliothek (etwas ausleihen), mit Medien (würfeln, lesen...) oder mit dem Alltag der Kinder zu tun haben (schwimmen, Fahrrad fahren...).

Wenn Sie die Kinder vorab in zwei Teams einteilen, entsteht eine tolle Gruppendynamik.

 

Tabu

Stellen Sie einem Kind einen zielgruppengerechten Begriff zur Verfügung, dass umschreiben soll, ohne den Begriff selbst zu nennen. Die Begriffe können etwas mit der Bibliothek (Bücherstütze), mit Medien (Toniebox, Bilderbuch) oder mit dem Alltag der Kinder zu tun haben (Mittagessen, Schulpause, Ferien).

 

Tick Tack Bumm

"Tick Tack Bumm" fördert spielerisch Kompetenzen wie Sprachentwicklung, Zuhörkompetenz, Aufmerksamkeit und Spontanität - und ist dabei ein schnelles und spannendes Spiel mit Spaßgarantie.
Die Gruppe stellt sich in einem Kreis auf, die Spielleitung zieht eine Karte und verkündet das Thema ("In der Schule", "Im Schwimmbad"...). Nun wird der Zeitgeber aktiviert und kreist von Kind zu Kind. Alle müssen einen Begriff nennen, der zum Thema passt. Kein Begriff darf doppelt genannt werden. Stoppt der Zeitgeber bei einem Kind, darf es die nächste Themenkarte ziehen und vorlesen.

Die Themen lassen sich auch anpassen ("In der Bibliothek", "Weihnachten" oder "Sommerferien").

Tipp:
Seien Sie sensibel hinsichtlich des Zeitgebers (Ähnlichkeit zu einer Bombe) und "verkleiden" Sie ihn ggf.


Spieletipps für die Anschaffung im Gruppensatz

Anschaffung im Gruppensatz ist hier nicht so gemeint, dass Sie pro Kind ein Exemplar benötigen. Sie brauchen so viele Exemplare, dass die Kindergruppe das Spiel gleichzeitig spielen kann. I. d. R. reichen 5-6 Exemplare pro Spiel aus.

Um einen schnellen Eindruck zu ermöglichen, sind jeweils kurze Videos mit Spielanleitung verlinkt

 

Sonstiges

Klemmbaustein-Challenge

Stehen Ihnen in Bibliothek oder Schule vielleicht Klemmbausteine zur Verfügung? Lassen Sie die Kinder einfach mal drauflos bauen. Vielleicht fällt Ihnen ein passendes Oberthema ein (Ferien, Weihnachten...)? Sie können im Anschluss von den Ergebnissen Fotos machen und den Kindern diese zur Verfügung stellen.

 

Müll sammeln

Im Bereich "Basteln & Malen" sind schon einige Vorschläge in den Bereichen "Upcycling" genannt worden. Vor oder nach einer solchen Bastelaktion könnte man gemeinsam mit den Kindern in der Nähe von Schule oder Bibliothek Müll sammeln. Vielleicht stehen in Schule bereits Greifzangen zum Einsammeln von Müll zur Verfügung? Bei der Gelegenheit könnte man mit Kindern gut Themen wie Umweltschutz, -verschmutzung, Müllvermeidung und -trennung thematisieren.

 

Naturmandala

Wenn Sie die Möglichkeit haben, gehen Sie mit den Kindern raus. Vielleicht ist ein Park oder eine Grünfläche in der Nähe? Die Kinder können verstecken und fangen spielen und sich ein bisschen austoben. "Fangen" Sie sie wieder ein und fordern sie auf, in direkter Nähe Naturmaterialien wie Blätter, ungewöhnlich geformte Äste oder Steine. Die Kinder können die Materialien dann gemeinsam so auf den Boden legen, dass ein Mandala aus Naturmaterialien entsteht. Wenn alle Kinder mit dem Ergebnis zufrieden sind, kann das Mandala abfotografiert und den Kindern im Nachgang zur Verfügung gestellt werden.

Eine solche Aktion bietet sich mehrfach im Jahr an, da in den verschiedenen Jahreszeiten unterschiedliche Materialien zur Verfügung stehen und sich gut Themen rund um Natur, Wachstum und Jahreszeiten thematisieren lassen.

 

Schwarzlicht

Schwarzlicht übt auf Kinder eine große Faszination aus. Mit Schwarzlicht sind viele Aktionen denkbar:

  • Ausmalvorlagen mit Neonstiften, die Ergebnisse können dann unter Schwarzlicht bewundert werden
  • Memory mit Symbolen, die nur unter Schwarzlicht sichtbar werden
  • Spiel-Aktionen wie ein "Tic Tac Toe"-Spiel (fluoreszierendes Tape zur Spielfeld-Markierung und Knicklichter als Spielsteinen)
  • ...

Sie benötigen für eine solche Aktion einen Bereich, den Sie abdunkeln können und Schwarzlichtstrahler, die für die Fläche ausreichen und das Material für die jeweils geplante Aktion.

 

Tausch-Treff

Das nächste Sport-Event steht vor der Tür und in den Pausen werden Sammelkarten getauscht? Oder es gibt vor Ort Dauerbrenner hinsichtlich Pokémon-, Dragon Ball- oder Lego-Sammelkarten? Bieten Sie die Möglichkeit zum Tausch der Karten.

 

 

Sie haben schon Erfahrungen im Bereich "Ganztag" und weitere Aktionsideen, die bei Ihnen gut funktionieren? Teilen Sie diese gerne mit uns, damit wir den Ideenpool weiter ausbauen können. Ebenso freuen wir uns über Rückmeldungen, wenn sich etwas nicht gut umsetzen ließ oder vor Ort weiter angepasst werden musste.