Bauhaus-Manifest 2026 unterstützt Kulturinstitutionen als unverzichtbaren Teil einer lebendigen Demokratie
Der 4. Grundsatz des Bauhaus-Manifests 2026 erinnert daran, dass Kulturinstitutionen ein unverzichtbarer Teil einer lebendigen Demokratie sind. Im Wortlaut heißt es darin: "Kulturelle Institutionen tragen zum öffentlichen Diskurs bei und können ein wichtiges kritisches Korrektiv sein. Die Autonomie künstlerischer Leistungen und Institutionen gehört zu den Grundbedingungen einer lebendigen Demokratie. Stärken wir daher Theater, Museen, Bibliotheken, Konzerthäuser und andere Kulturorte als Räume des Perspektivwechsels, des Widerspruchs und des demokratischen Dialogs. Sichern wir ihre Eigenständigkeit und Unabhängigkeit gegenüber parteipolitischen Interessen und Einflussnahmen."
Das Manifest versteht sich als ein aktuelles kultur- und gesellschaftspolitisches Bekenntnis zu den Prinzipien des Bauhauses: Die Freiheit des künstlerischen Denkens, Offenheit gegenüber neuen Ideen, die Verbindung unterschiedlicher Disziplinen und die Überzeugung, dass kulturelle Innovation einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft leisten kann.
Auf Initiative von Staatsminister Weimer haben Verbände und Institutionen aus Kultur, Design, Handwerk, Architektur sowie Kirchen gemeinsam das Bauhaus-Manifest 2026 unterzeichnet.
Das Manifest kann hier gelesen und unterzeichnet werden.
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